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Traditionelles Kung Fu

Was ist Kung Fu?

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Der Begriff Kung Fu (oder auch gongfu) bezeichnet eine große Anzahl von verschiedenen Systemen der chinesischen Kampfkunst, die vor Jahrhunderten zum Zwecke der Selbstverteidigung, aber auch als Gesundheitsübung und als Umsetzung von philosophischen Hintergründen entwickelt wurden. Viele von ihnen gehen zurück auf die buddhistischen Mönche des Shaolin-Klosters.

Über viele Jahrhunderte hinweg, in denen in China viele Auseinandersetzungen, Kämpfe und Kriege ausgetragen wurden, entschied die Effektivität des Kampfsystems über Leben und Tod. Seit jeher wurden die Techniken geheimgehalten – immer aus Angst, daß sie sich potentiell gegen einen selbst richten, jemand die Kampfkunst mißbrauchen könnte oder weil die Obrigkeit die Ausübung der Kampfkünste unter Strafe stellte.

Die besondere Faszination des Kung Fu ergibt sich jedoch aus der einzigartigen Kombination von:

    • Hocheffektiver Kampftechnik und Eleganz/Ästhetik,
    • Philosophischem Hintergrund und praktischem Ausdruck in körperlicher Perfektion,
    • Gesundheit bis ins Alter und individueller Bewegungskunst/Körperausdruck,
    • Lebenslanger Fitnessübung und Lebensweg zur Entspannung/Persönlichkeitsentfaltung.
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Qin Na Technik zur Luftröhre (mit Meister des Adlerklauen Kung Fu in Hong Kong)

Trotz der Geheimhaltung haben sich viele der traditionellen chinesischen Systeme bis in die heutige Zeit erhalten, und sie werden wegen ihrer einzigartigen Perfektion überall auf der Welt geschätzt und trainiert.
Prägend für die Entwicklung und die Ausübung der chinesischen Kampfkünste waren zu jeder Zeit auch die vorherrschenden Geistesströmungen:

  • Buddhismus,
  • Taoismus,
  • Konfuzianismus.

 

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Die Kampfkünstler fühlten sich immer deren Idealen verpflichtet, strebten nach einer Harmonie von Körper und Geist.
Dementsprechend zielte die Kampfkunstausbildung auf die Heranbildung einer reifen Persönlichkeit und der rechten Gesinnung (die Kampfkunsttugenden »Wude«; Bescheidenheit, Geduld, Respekt, Höflichkeit, Hilfsbereitschaft etc.), bevor die Meister ihr Wissen um die Techniken weiterzugeben bereit waren.
Überliefert haben sich die schier unvorstellbar komplexen Stile (mit all dem dahinterstehenden Wissen und den Erfahrungen von vielen Generationen) in festgelegten Abfolgen von Techniken, den sog. Formen (ohne / mit Partner, ohne / mit Waffen).

 

 

 

Fitness und Gesundheit

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Fitness

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Grundschule des Tibetischen Weißer Kranich Kung Fu (mit Kettlebells auf dem Pflaumenblütengerüst)

Nicht nur durch das Training selbst, sondern auch durch Kung Fu-spezifische Übungen (Holzpuppe, Eisenringe, Partnerübungen…)
verbessern sich beim Kung Fu alle 5 motorischen Grundfähigkeiten:

  • Kraft
  • Koordination
  • Ausdauer
  • Schnelligkeit
  • Flexibilität.

Daneben bieten Ihnen die Fitnessgeräte in der Jing Wu in Köln Möglichkeiten für ein
gesundheitsorientiertes Krafttraining inklusive kompetenter Beratung und der Erstellung individueller Trainingspläne.

 

Gesundheit

Wir legen großen Wert auf ein gesunderhaltendes und gesundheitssteigerndes Trainingskonzept.

Taiji und Qigong sind integraler Bestandteil des Kung Fu.
Die Jing Wu in Köln arbeitet nach einem ganzheitlichen Ansatz und bietet physiotherapeutische Beratung,
Rückenschule, Kenntnisse der Traditionellen Chinesischen Medizin
sowie Wohlfühlbehandlungen wie verschiedene Massagen in entspannender Atmosphäre.

Taiji/Qi Gong/Tibetisches Kranich Qi Gong/Entspannungsübungen

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Kreis für Massagetechniken

Die harmonischen, weichen und fast zeitlupenhaften Bewegungen des Taiji, auch als chinesisches Schattenboxen bezeichnet, erfreuen sich inzwischen auch in Europa einer großen Beliebtheit. Sie sind Entspannungs-, Meditations- und Gesundheitsübung in einem. In ihnen drückt sich eine jahrhundertealte ganzheitliche Philosophie aus, der die Vorstellung des Prinzips von Yin und Yang zugrunde liegt. Da das Taiji grundsätzlich keine besonderen körperlichen Voraussetzungen stellt, kann es unabhängig vom Alter ausgeübt werden.

Vielen Europäern ist nicht bewusst, dass das ursprüngliche Taiji eine Kampfkunst ist, ein sogenannter „innerer“ Stil. Dies kann man nach wie vor aus den Bewegungen ablesen. Inzwischen stehen die meditativen und gesundheitlichen Aspekte des Taiji im Vordergrund. Es hat unter anderem positive Auswirkungen auf das Nerven-, Kreislauf- und Verdauungssystem. Seine aufrechte Körperhaltung macht das Taji zugleich zu einer guten Rückenschule. Körper und Geist werden bei einer längerfristigen Ausübung gestärkt. Das Training fördert unmittelbar Koordination, Konzentrationsfähigkeit und eine natürliche Atmung.

Traditionelle Kung Fu Stile

Im Laufe der Zeit hat sich im Traditionellen Chinesischen Kung Fu eine Vielzahl unterschiedlicher Stile entwickelt. Man schätzt, dass es um die 500 authentische Stile gibt – genau lässt sich das heute nicht sagen. Viele Stile wurden verschiedenen Tieren nachempfunden, was sich häufig in den Namen der Stile ausdrückt, aber es ist auch denkbar, dass verschiedene Bezeichnungen im Nachhinein entstanden sind.
Innerhalb der EKO können Schüler mehrere Traditionelle Kung Fu Stile lernen, darunter auch Stile, die in Europa kaum existieren. Die EKO ist bemüht, diese hohe Kunst möglichst authentisch zu erhalten und auch die Traditionen zu bewahren.
Die Traditionellen Kung Fu Stile lassen sich sowohl in südchinesische und nordchinesische Stile unterteilen als auch in innere und äußere Stile.
Die folgende Auswahl zeigt eine Übersicht der Kung Fu Stile, die innerhalb der EKO unterrichtet werden:

Nordchinesische Kung Fu Stile

Mantis
Mantis Kung Fu  (Praying  Mantis, Tang Lang  Gong  Fu)

In Deutschland ist dieses Kung Fu System auch unter der Bezeichnung „Gottesanberterin-Stil“ bekannt.
Von allem das Beste zusammengefügt. Mit Greifen und Ziehen jeden Gegner beherrschen. Die Gottesanbeterin gibt den Griff nicht wieder auf.

Stammbaum des Mantisstils

Stammbaum des Mantisstils

siehe auch: Mantis Galerie

Adlerklauen Kung Fu (Ying Zhao)
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Adlerklauen Kung Fu ist berühmt für Greif- und Hebeltechniken (Qin Na).
Der Adler greift überall am Körper des Gegners kraftvoll zu und ist doch elegant in den Bewegungen.
zum Adlerklauen-Stil

Nord-Shaolin, Wudang-Schwert

Die Bewegungen sind so fließend wie Yin und Yang.
Sie sind außerordentlich ästhetisch, aber jahrhundertelang galten Wudang-Schwertkämpfer als schier unüberwindlich.

Taiji Quan / Tai Chi Chuan

„Wer Taiji regelmäßig übt, erlangt die Geschmeidigkeit eines Kindes, die Gesundheit eines Holzfällers und die Gelassenheit eines Weisen.“
zu Taiji

Langfaust Kung Fu (Chang Quan)

Die weiten Bewegungen vermitteln eine Körperwahrnehmung, die für die gesamte Kampfkunstausbildung nützlich ist.
zum Langfaust-Stil

Südchinesische Stile

Lam Sei Wing
Hung Gar Kung Fu

an den Wurzeln des Kung Fu
Harte und weiche Techniken – inneres und äußeres Training perfekt kombiniert.
Techniken, die sich in keinem anderen Stil erhalten haben.
Die Technikvielfalt der 5 Tiere:

  • Drache,
  • Schlange,
  • Leopard,
  • Tiger,
  • Kranich

und der taoistischen 5 Elemente:

  • Holz,
  • Feuer,
  • Erde,
  • Metall,
  • Wasser

lebenslanges Fitnesstraining – ein Jungbrunnen
zum Hung Gar Stil

Bak Mee Kung Fu  (Weiße Augenbraue)

Lee Gar (Kung Fu der Lee-Familie)
explosive Kraft auf kürzeste Entfernung.
Kleine Bewegungen mit großer Wirkung.
zum Bak Mee Stil

Kranich
Bak Hok Kung Fu  (Weißer Kranich-Stil)

Kampfkunst aus Lama-Klöstern in Tibet.
Die Arme bewegen sich elegant wie die Flügel des Kranichs. Techniken aus absoluter Ruhe.
Jede Form ist wie eine neue Trainingskammer.
zum Bak Hok Stil

Süd-Shaolin Kung Fu

schwere Waffen wie Langaxt, Doppelaxt, Henkersäbel bilden den gesamten Körper aus.

Choy Mok Kung Fu

Choy Mok Kung Fu ist ein seltener südchinesischer Kung Fu Stil, dessen Wurzeln weit in die Geschichte der chinesischen Kampfkünste zurückreichen und der zahlreiche Besonderheiten aufweist. Er vereint in sich Elemente aller südlichen Linien (Hung, Lau, Choi, Lee, Mok, Chu, Fan, Chung, Lok Hap + Taiji) zu einer perfekten Kombination und ist unverwechselbar in seinem Aussehen.
Die EKO-Lehrer schätzen sich sehr glücklich, bei Meister Lau Biu in Hong Kong lernen zu können, der diesen Kung Fu Stil wie kein anderer beherrscht und verkörpert.
siehe auch: Choy Mok Galerie

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