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Traditionelle Kung Fu-Stile

   

Im Laufe der Zeit hat sich im Traditionellen Chinesischen Kung Fu eine Vielzahl unterschiedlicher Stile entwickelt. Man schätzt, dass es um die 500 authentische Stile gibt - genau lässt sich das heute nicht sagen. Viele Stile wurden verschiedenen Tieren nachempfunden, was sich häufig in den Namen der Stile ausdrückt, aber es ist auch denkbar, dass verschiedene Bezeichnungen im Nachhinein entstanden sind.

Innerhalb der EKO können mehrere Traditionelle Stile gelehrt und gelernt werden, darunter auch Stile, die in Europa kaum existieren. Die EKO ist bemüht, diese hohe Kunst möglichst authentisch zu erhalten und auch die Traditionen zu bewahren.

Die Traditionellen Kung Fu-Stile lassen sich sowohl in südliche-, und nördliche Stile unterteilen, als auch in innere und äußere Stile.

Die folgende Auswahl zeigt eine Übersicht der Stile, die innerhalb der EKO gelehrt werden können:

Nordchinesische Stile:

 

   
    Mantis (Praing Mantis, Tang Lang)
In Deutschland auch unter der Bezeichnung "Gottesanberterin-Stil" bekannt.

Von allem das Beste zusammengefügt.
Mit Greifen und Ziehen jeden Gegner beherrschen.
Die Gottesanbeterin gibt den Griff nicht wieder auf.
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Adlerklaue (Ying Zhao)
berühmt für Greif- und Hebeltechniken (Qin Na).

Der Adler greift überall am Körper des Gegners kraftvoll zu und ist doch elegant in den Bewegungen.
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    Taiji
»Wer Taiji regelmäßig übt, erlangt die Geschmeidigkeit eines Kindes, die Gesundheit eines Holzfällers und die Gelassenheit eines Weisen.«
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    Nord-Shaolin, Wudang-Schwert
Die Bewegungen sind so fließend wie Yin und Yang. Sie sind außerordentlich ästhetisch, aber jahrhundertelang galten Wudang-Schwertkämpfer als schier unüberwindlich.
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    Langfaust (Chang Quan)
Die weiten Bewegungen vermitteln eine Körperwahrnehmung, die für die gesamte Kampfkunstausbildung nützlich ist.
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    Südchinesische Stile:    
         
   

Hung Gar – an den Wurzeln des Kung Fu
Harte und weiche Techniken - inneres und äußeres Training perfekt kombiniert.
Techniken, die sich in keinem anderen Stil erhalten haben.
Die Technikvielfalt der 5 Tiere:

  • Drache,
  • Schlange,
  • Leopard,
  • Tiger,
  • Kranich

und der taoistischen 5 Elemente:

  • Holz,
  • Feuer,
  • Erde,
  • Metall,
  • Wasser

lebenslanges Fitnesstraining - ein Jungbrunnen
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    Bak Mee (Weiße Augenbraue)
Lee Gar (Kung Fu der Lee-Familie)
explosive Kraft auf kürzeste Entfernung.
Kleine Bewegungen mit großer Wirkung.
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    Bak Hok (Weißer Kranich-Stil)
Kampfkunst aus Lama-Klöstern in Tibet.
Die Arme bewegen sich elegant wie die Flügel des Kranichs. Techniken aus absoluter Ruhe.
Jede Form ist wie eine neue Trainingskammer.
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    Süd-Shaolin
schwere Waffen wie Langaxt, Doppelaxt, Henkersäbel bilden den gesamten Körper aus.
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    Choy Mok
Von allen südlichen Linien (Hung, Lau, Choi, Lee, Mok,
Chu, Fan, Chung, Lok Hap + Taiji) das Beste entnommen - eine perfekte Kombination unverwechselbar im Aussehen
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Letzte Änderung dieser Seite: 2003-06-27