Glossar
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Was bedeutet eigentlich ... Abhärtungsübungen: Regelmäßige Abhärtung kann Unterarme (Unterschenkel oder andere Trefferzonen des Körpers) gegen Treffer unempfindlicher machen.
EKO: European Kung Fu Organisation, 1999 gegründet von Sifu Holger Heek für verschiedene Kung Fu-Stile
ESSMO: European Seven-Star Mantis Organisation, 1992 gegründet von Sifu Holger Heek als Dachorganisation für die Ausbildung im Seven-Star Mantis- Stil
Freikampf (varianten): Weil der Freikampf sehr komplex ist, ist es sinnvoll, einzelne Techniken, Technikkategorien, Taktiken, Täuschungen, Rhythmus oder auch Angriff/Verteidigung/Konter speziell zu üben.
Fußtechniken: Tritte und Fußfeger sind wichtige Techniken für große Distanzen. Um Kontrolle über die verschiedenen Fußtechniken zu erlangen, müssen Schüler sie zu Anfang besonders häufig üben.
Grundtechniken: Sie vermitteln für den jeweiligen Stil wichtige Techniken oder Bewegungsabläufe, auf denen die nachfolgenden aufbauen, vermitteln grundlegende Fähigkeiten, trainieren Kombinationen etc. In wenigen Stilen existieren Formen, die gleich zu Anfang der Ausbildung die Grundtechniken zusammenhängend vermitteln (z.B. die Sechs Kräfte-Form aus dem Weißer Kranich-Stil).
Gymnastik, Krafttraining, Auf-/Abwärmen: Zu Beginn des Trainings stehen Übungen, die physisch und psychisch auf die nachfolgenden Trainingsinhalte vorbereiten sollen. Krafttraining verbessert die körperliche Fitness und damit die physischen Voraussetzungen. Ausreichendes Abwärmen schließt das Training ab.
Handtechniken: Unter diesen Begriff fallen für die folgenden Ausführungen alle überlieferten Techniken mit Armen, Ellbogen, Händen, Fingern sowie Grifftechniken, Hebeltechniken, Blocktechniken und vieles mehr.
Handformen, Anwendungen: Handformen sind festgelegte, überlieferte Abläufe von Techniken. Die Anwendung dieser Techniken am Partner müssen Schüler gesondert erlernen und üben.
Kampftechniken, Kampfprinzipien:
Kampftechniken sind diejenigen Handtechniken aus den Formen, die am leichtesten
für den Freikampf verwendet werden können. Zwar haben alle Handtechniken
aus den Formen ihren Sinn, manche sind aber nur für bestimmte Situationen
gedacht, während andere allgemeiner in vielen Situationen einsetzbar
sind.
Löwentanz, Drachentanz, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Meditation: Traditionelle Bestandteile der Kung Fu-Ausbildung; s. u. den entsprechenden Kapiteln
Partnerformen: Sie sind festgelegte, überlieferte Abläufe mit einem Partner (mit oder ohne Waffen).
Partnerübungen: Mit diesen Übungen können auch Anfänger, die noch keine technischen Kenntnisse besitzen, am Partner z.B. Reaktionen, Beinarbeit, Auge-Hand-Koordination und vieles andere üben.
Pratzentraining: An Schlagpolstern (Pratzen) können Schüler die Zielsicherheit und Kraft all ihrer Techniken verbessern.
Sequenz: Spezielle vereinfachte Übungsfolgen, die Schüler zur Vorbereitung auf spätere Hand-, Waffen- oder Partnerformen erlernen können. Sifu (pinyin: shifu): Nach der konfuzianischen Philosophie sind die Mitglieder einer Kung Fu Schule wie eine Familie, der Leiter trägt die Bezeichnung Sifu (Lehrer, Meister).
Stellungen: Alle Kampfkünste geben mit einer Reihe von festgelegten Stellungen Gewichtsverteilung, Hüfteinsatz, Stabilität der Beinarbeit etc. vor. Taiji/Qigong: Taiji (auch bekannt als chinesisches Schattenboxen) und Qigong sind überlieferte Bewegungssysteme, die Bewegung, Atmung, Haltung und Entspannung in Einklang bringen.
Waffen-Grundtechniken, Waffenformen, Waffenkampf: Waffen-Grundtechniken vermitteln die Handhabung und die ersten Techniken mit verschiedenen Waffen. Waffenformen sind festgelegte Abläufe von Techniken mit diesen Waffen. Mit dieser Vorbereitung können Schüler schrittweise verschiedene Waffenkämpfe erlernen.
Weitere Begriffe werden auf Anregung gerne aufgenommen.
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